Besuch von zwei schwimmenden Dörfern auf dem Tonle-Sap-See (13.-14. Juli 2017)

Besuch auf Tonle-Sap-See 1 Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft) Besuch auf Tonle-Sap-See 2 Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft)

Die Deutsche Botschaft besuchte am 13. und 14. Juli 2017 gemeinsam mit der Provinzverwaltung von Kampong Thom und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zwei schwimmende Fischerdörfer, die sich im Tonle Sap Biosphärenreservat befinden. In Treffen mit der lokalen Bevölkerung schilderten diese ihre Überlebensprobleme: Durch Klimawandel, Dammbauprojekte, Wasserverschmutzung und Abholzung der Wälder sind das Ökosystem des Tonle Sap und damit auch ihre Existenz akut bedroht. Der sinkende Fischbestand zwingt viele zur Überfischung und zum Einsatz illegaler Fischfangmethoden. Ihre Situation wird sich in Zukunft noch verschlechtern, da das bestehende Fischereigesetz mit Blick auf Umwelt- und  Artenschutz stärker durchgesetzt werden soll. Die Provinzverwaltung kennt allerdings die schwierige Situation der Fischerfamilien und versucht mit ihnen gemeinsam eine Lösung zu finden.