Deutsch-kambodschanische Regierungsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen (4.-5. April 2017)

EZ-Regierungsverhandlung 2017 Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft)

Vom 4.-5.April 2017 fanden deutsch-kambodschanische Regierungsverhandlungen zur Entwicklungszusammenarbeit in Phnom Penh statt. Die kambodschanische Delegation wurde von Seiner Exzellenz Chhieng Yanara, Minister und Generalsekretär des CRDB/CDC, geleitet. Auf deutscher Seite leitete Herr Klaus Supp die Verhandlungen, Referatsleiter für China, Zentralasien, Ostasien, Laos und Kambodscha des BMZ. Dr Ingo Karsten, Deutscher Botschafter in Kambodscha nahm zusammen mit weiteren Vertreter/innen der deutschen Botschaft, Vertreter/innen von 18 kambodschanischen Ministerien sowie von GIZ und KfW an den Verhandlungen teil.

Ziel der Verhandlungen war es, bisher Erreichtes, Herausforderungen und offene Fragen in den gemeinsamen Projekten und Programmen sowie die künftige Entwicklungszusammenarbeit zu diskutieren. Die Gespräche fanden in offener und vertrauensvoller Atmosphäre statt. Die deutsch-kambodschanische Entwicklungszusammenarbeit folgt einem rechte-basierten Ansatz. Vor diesem Hintergrund fand auch ein konstruktiver Dialog zu Menschenrechten, demokratischem Pluralismus und den anstehenden Kommunalwahlen an.

„Ich bin zutiefst beeindruckt über den vertrauensvollen Dialog in den Verhandlungen – dieser basiert auf 50 Jahren guter diplomatischer Beziehungen zwischen unseren zwei Nationen“, sagte Botschafter Dr. Karsten.

Die kambodschanische Seite drückte ihre Wertschätzung für die deutsche Unterstützung aus und bat insbesondere um deutsche Expertise zur Umsetzung der kambodschanischen Industrialisierungsentwicklungspolitik.

Beide Seiten vereinbarten die Fortsetzung der Zusammenarbeit in drei Schwerpunkten: Gesundheit, Ländliche Entwicklung und gute Regierungsführung. Die deutsche Regierung  sagte Mittel in Höhe von 36.8 Millionen Euro für 2017/2018 zu. Damit konnte die Höhe bisheriger Zusagen gehalten werden – trotz anhaltender globaler Flüchtlingskrise und der damit verbundenen finanziellen Herausforderungen für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit.